Füchschen

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Hausbrauerei: Wilde Füchschen auf der Ratinger Straße

Das traditionsreiche Füchschen-Alt schmeckt auch draußen. Fotos: Duesseldorf-Magazin.info

Hausbrauerei im Füchschen
Ratinger Straße 28
40213 Düsseldorf-Altstadt

Telefon: (0211)13747-16 (Reservierungen)
Internet: www.fuechschen.de

Öffnungszeiten: Montags bis donnerstags 9 bis 1 Uhr, freitags und samstags 9 bis 2 Uhr, sonntags 9 bis 0 Uhr; warme Küche bis mindestens 23 Uhr. Frühstück bis 11.30 Uhr.

Der Gastraum der Hausbrauerei.

Kleine Geschichte:
Bereits seit 1640 wird an der Ratinger Straße Bier gebraut, seit 1848 herbfrisches Alt. Anstelle einer Hausnummer zierte schon damals ein Fuchs die Hausfassade der Brauerei, die 1908 von Theodor König und seiner Frau Louise gekauft wurde. Das tierische Wahrzeichen wurde zum Namensgeber: Die Brauerei war geboren. Der Erste Weltkrieg führte ab 1914 zum jähen Ende des Alt-Genusses "auf der Ratinger". Erst zwölf Jahre nach Kriegsende konnte die Brauerei wiedereröffnet werden - geführt von einer Erbengemeinschaft, da Theodor König verstorben war. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Füchschen vollständig zerstört. Die Familie König gab auch durch diesen erneuten Schlag nicht auf. Peter "Pitter" und Ehefrau Johanna eröffneten bereits 1950 die Gastronomie wieder - sehr zur Freude der Füchschen-Freunde, die auch in den schweren Nachkriegs-Jahren kamen und vor allem tranken. 1972 starb Baas Pitter, sein Sohn Peter, gelernter Metzger- und Braumeister, führte – mit Mutter Johanna – das Haus in seinem Sinne weiter. Nur selten wurden größere Kurskorrekturen unternommen, in sein Privatleben ließ sich der junge Baas nicht hineinfunken. Er heiratete nicht etwa eine rheinische Brauerstochter, sondern eine westfälische Modestudentin. Peter und Rosi prägten die 70er und 80er Jahre im Füchschen, das dann - ab 1995 - von Peter König jun. ins neue Jahrtausend geführt wurde. Er führte leichtere Kost auf der Speisekarte ein, ließ die Brauerei-Anlagen modernisieren und machte in der Session 2001 das Füchschen zu einem Adelssitz. Als Prinz Peter IV residierte er mit Venetia Alena in der Prinzenresidenz Füchschen, wenn er nicht gerade auf den Bühnen der Stadt die Jecken begeisterte.

Räumlichkeiten:
Die Schwemme ist Dreh- und Angelpunkt des Füchschens. Hier kann man nicht nur ein frisch gezapftes Füchschen für den sofortigen Konsum ordern, sondern sich auch am Beichtstuhl mit Vorräten für zu Hause eindecken. Große Fässer vermitteln Brauerei-Flair. Im angrenzenden Gastraum finden Füchschen-Fans an 60 Birkenholz-Tischen Platz. Lichtdurchflutet ist der geräumige Wintergarten, der ebenso gerne von Gesellschaften genutzt wird, wie der "Fuchsbau" im backstein-gemauerten Kellergewölbe.

Die Karte:
Im Füchschen liegen auch Speisekarten in Spanisch, Französisch, Italienisch und Japanisch aus; die deutsche Karte ist sogar in Blindenschrift vorhanden. Frisch vom Fass gibt es - natürlich - Füchschen Alt - das 0,25-Liter-Glas für 1,80 Euro, in der traditionellen Bügelverschluss-Flasche ist das Silberfüchschen, das sehr leckere Weizenbier von Braumeister Frank Driewer, zu haben. Die Zeiten, in denen man im Füchschen schief angeschaut wurde, als man Kaffee oder Cola bestellte, sind vorbei, seit Peter König jun. das Haus führt. Sogar Wein findet sich seither auf der Karte. Bis 11.30 Uhr gibt es an der Ratinger Straße Frühstück - entweder in der deftigen Brauhaus- oder in der süßen Variante (6,10/5,60 Euro). Extras wie Rührei oder Strammer Max können dazubestellt werden. Die Füchschen-Karte bietet sowohl Deftiges als auch leichte Küche und ist recht umfangreich. Von kleinen Bierhappen (z.B. zwei halbe Brötchen mit Leberwurst 3,20 Euro) und Suppen (z.B. Leberknödelsuppe 4,70 Euro) über kalte Speisen (z.B. Füchschenteller mit Kartoffelsalat und Wurstspezialitäten auf Brot 9,75 Euro) bis hin zu warmen Speisen (z.B. Rippchen, Steak-Variationen, Schlachtplatte, Preissegment ab 7,55 Euro) dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Spezialitäten des Hauses sind Eisbein mit Sauerkraut und Kartoffelpüree (13,60 Euro) und Schweinehaxe mit Apfelrotkohl und Kartoffeln (14,30 Euro).

Außer-Haus-Verkauf:
Füchschen für Daheim gibt es am Beichtstuhl in der Schwemme zu den Füchschen-Öffnungszeiten.

Füchschen im Ausschank:
Auf der Homepage www.fuechschen.de gibt es in der Rubrik "Bier - Partnergaststätten) einen Überblick über die Gaststätten in Düsseldorf und Umgebung, in denen Füchschen aus dem Zapfhahn fließt.

Info (Anfahrt / Anreise)

Dort ist es – und so kommt man hin

Zur besseren Orientierung gibt es auf Duesseldorf-Magazin.info einen interaktiven Kartenausschnitt, auf dem das Füchschen eingezeichnet ist. 

...Kartenausschnitt Ratinger Straße / Füchschen

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