Kunstsammlung NRW - K21 (Duesseldorf-Magazin.info)

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K21 - Moderne im historischen Ambiente

Die Sammlung K21 im Ständehaus und früheren Landtag. Foto: Duesseldorf-Magazin.info

Kunstsammlung NRW - K21
Ständehausstraße 1
40217 Düsseldorf-Unterbilk

Telefon: (0211)8381-600
Internet: www.kunstsammlung.de


Öffnungszeiten: dienstags bis freitags 10 bis 18 Uhr; samstags/sonntags/feiertags 11 bis 18 Uhr; jeden ersten Mittwoch im Monat 10 bis 22 Uhr; montags geschlossen

Eintrittspreise: Erwachsene 8 Euro, ermäßigt 4 Euro, Kinder/Jugendliche/Schüler 0,50 Euro. Bei Sonderausstellungen können abweichende Eintrittspreise gelten. Kombiticket für K21 und K20: Erwachsene 15 Euro, ermäßigt 7,50 Euro, Kinder/Jugendliche/Schüler 1,50 Euro. Jeden ersten Mittwoch im Monat ab 18 Uhr freier Eintritt. 

Früher haben "Landesvater" Johannes Rau als Ministerpräsident und die Politiker aller Fraktionen am Schwanenspiegel in langen Sitzungen die Weichen für die Zukunft Nordrhein-Westfalens gestellt. Nach dem Umzug des Landtags ans Rheinufer hat Rau häufig sein Bedauern darüber zum Ausdruck gebracht, dass das Ständehaus über Jahre hinweg leer stand und immer mehr zum Sanierungsfall wurde. Um so glücklicher war Rau, zu diesem Zeitpunkt Bundespräsident, als er im April 2002 die Sammlung "K21" im ehemaligen Landtagsgebäude eröffnen konnte.

Das geschichtsträchtige Gebäude liegt im Ständehauspark.

Das Architekturbüro Kiessler + Partner aus München hatte 1996 eine Machbarkeitsstudie vorgelegt, in der die mögliche Nut­zung als zweiter Standort der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, wo die Kunst des späten 20. Jahrhunderts und des 21. Jahrhunderts der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollte, nachgewiesen wurde. Nach dem wenig später folgen­den Kabinettsbeschluss begannen 1998 die geplanten Umbaumaßnahmen des Ständehauses für die Zwecke der Stiftung Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen sowie für repräsentative Aufgaben des Landes Nordrhein-Westfalen. Neben dem Einbau der für museale Belange notwendigen Tech­nik (Klimaanlage, Sicherheit, Beleuchtungssysteme, Trans­port etc.) wurden die historischen Elemente des Baus wie Kreuzgewölbe, Stützen, Kapitelle und Fassaden erhalten und behutsam restauriert. Der in der Vergangenheit mehrfach erweiterte Plenarsaal besitzt jetzt wieder seine ursprüngli­che Dimension von 1880, während das östliche Haupttreppen­haus vom 2. Obergeschoss mit einer neuen freischwebenden Treppenkonstruktion bis zur Kuppel hinauf geführt wird. Eine 10,5 Meter hohe Glaskuppel überspannt das gesamte Haus mit einer Fläche von 2.400 Quadratmeter. Im Kuppelraum findet ein Skulpturengarten Platz.

"K21 ist ein Museum für internationale zeitgenössische Kunst. Sein Programm beginnt in der Zeit um 1980, als die postmoderne Wende die historischen Vorstellungen von Moderne und Avantgarde lockerte und erweiterte", erläutert Sven Bergmann von der Kunstsammlung NRW. 

Kunst unter der Kuppel. © Joe Scanlan, 2007

Die Präsentation der Kunstwerke ist offen und dynamisch: In wechselndem Rhythmus wandelt sich das Bild des Museums für die Besucher kontinuierlich. Gezeigt wird ein vielfältiges Panorama von Sammlungs- und Ausstellungseinheiten. Dazu gehören solche Arbeiten, die die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in den letzten Jahren selbst erwerben konnte, wie etwa Skulpturen von Thomas Schütte, Fotografien von Bernd und Hilla Becher, Andreas Gursky, Candida Höfer, Thomas Ruff, Thomas Struth und Jeff Wall. Geradezu programmatische Bedeutung für den Charakter von K21 besitzen die Rauminstallationen von Marcel Broodthaers und Nam June Paik. Broodthaers‘ "Section Publicité, Musée d’Art Moderne, Departement des Aigles" aus dem Jahr 1972 ist ein Werk, das sich mit der Funktion des Museums, mit den von ihm betriebenen Festschreibungen, mit dem Status von Original, Kopie und Reproduktion auseinandersetzt. Broodthaers‘ virtuoser Umgang mit visuellen und sprachlichen Zeichen übt weiterhin einen starken Einfluss auf Künstlerinnen und Künstler der nachfolgenden Generationen aus.

In eine andere, für K21 ebenfalls programmatische Richtung, zielt Nam June Paiks "TV Garden" von 1977. Die Rauminstallation besteht aus einem dicht gefügten Arrangement von Pflanzen und Fernsehgeräten: Unterhaltung und Massenkultur erscheinen als farbige Blütenpracht. Auf den Bildschirmen ist das mit Hilfe eines Video-Synthesizers entwickelte Programm "Global Groove" zu sehen, eine Collage aus dokumentarischen Sequenzen, Fernsehzitaten und künstlerischen Videos. Naturhafte und mediale Eindrücke verbinden sich in "TV Garden" zu einer utopischen Synthese.

Info (Anreise / Anfahrt)

Dort ist es – und so kommt man hin

Zur besseren Orientierung gibt es auf Duesseldorf-Magazin.info auch einen interaktiven Kartenausschnitt, auf dem die Kunstsammlung NRW – K21 eingezeichnet ist.

...zum Kartenausschnitt K21

 

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Kunstsammlung K21

So kommen Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Ständehaus, wo sich die Kunstsammlung K21 befindet.

...zur VRR-Fahrplanauskunft

 

Parktipps für Besucher der Sammlung K21

Wer mit dem eigenen Pkw kommt, kann hier nachlesen, wo man rund um das Ständehaus am besten parken kann – ohne ein Knöllchen zu bekommen.

...Parken an der Sammlung K21

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