Kunst im Tunnel (KIT), Düsseldorf (Duesseldorf-Magazin.info)

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Kunst im Tunnel - Kultur unter der Rheinuferpromenade

Der Glaspavillon ist das sichtbare Entree für die Kunstwelt "unter Tage". Foto: Ivo Faber

KIT - Kunst im Tunnel
Mannesmannufer 1b
40213 Düsseldorf

Telefon: (0211) 8920769
Internet: www.kunst-im-tunnel.de


Öffnungszeiten:
Während der Ausstellungen - dienstags bis sonntags 11 bis 18 Uhr
Eintrittspreise: Erwachsene 4 Euro, Ermäßigte 3 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Was für Techniker nur ein Tunnelrestraum - auf gut Deutsch also eine ungenutzte, rund 140 Meter lange Tunnelröhre - war, ist seit der Eröffnung im Februar 2007 Düsseldorfs wohl ungewöhnlichstes Ausstellungshaus. Einem U-Boot nicht unähnlich liegt es etwa zwei Meter unter der Rheinuferpromenade, genau zwischen den Tunnel-Röhren, durch die Tag für Tag 55.000 Fahrzeuge, je nach Verkehrslage, brausen oder stauen.  Was hinter den 1,20 Meter dicken  Betonwänden passiert, davon bekommt der  "KIT"-Besucher allerdings nichts mit - kein Laut dringt in den bis zu 4,90 Meter hohen Kunsttunnel, dessen Breite sich elliptisch geschwungen von rund elf auf nur einen Meter verringert.

"KIT" steht für "Kunst im Tunnel". Zu sehen ist "unter Tage" zeitgenössische Kunst, vor allem die Werke junger Künstler. Absolventen der Kunstakademie Düsseldorf, aber auch die Träger des Düsseldorfer Kunstpreises können am Mannesmannufer in vier Ausstellungen pro Jahr ihre Werke der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Auf 888 Quadratmetern Fläche finden in der Tunnelröhre wechselnde Ausstellungen statt. Foto: Philipp Dorl

Das sichtbare Entree von KIT - das ist der neue, zum Rhein hin verglaste Pavillonbau auf der Rheinuferpromenade. Er hat eine Fläche von rund 130 Quadratmetern, wird als Café-Bistro genutzt und bietet rund 50 Sitzplätze. Bei schönem Wetter werden die Gäste auf einer großzügigen Terrasse unter den Platanen der Promenade bewirtet. Vom Pavillon führen eine breite Treppe und ein Behindertenaufzug in den unterirdischen Ausstellungsbereich. Zwei Fluchttreppenhäuser wurden neu geschaffen. Für eins dieser Treppenhäuser war ein erneuter Durchstich der Tunneldecke erforderlich.

Im Untergrund angekommen erwarten die Besucher 888 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Der im Mai 2008 verstorbene frühere Oberbürgermeister Joachim Erwin, der die neue Nutzung auf den Weg gebracht hatte, sagte: "KIT bereichert nicht nur die Rheinuferpromenade, sondern bildet auch einen weiteren attraktiven Baustein der abwechslungsreichen Düsseldorfer Kunstachse, die vom Ehrenhof über Grabbeplatz, Burgplatz und Alter Hafen bis zum K21 im alten Landtag reicht.”

Info (Anreise / Anfahrt)

Dort ist es – und so kommt man hin

Zur besseren Orientierung gibt es auf Duesseldorf-Magazin.info auch einen interaktiven Kartenausschnitt, auf dem KIT - Kunst im Tunnel eingezeichnet ist. 

...Kartenausschnitt KIT

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