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Düsseldorf: Mobil sein und Wohnen im Alter

Kultur, Fitness, Geselligkeit: Ein vielfältiges Angebot macht die NRW-Landeshauptstadt auch für Senioren zu einer attraktiven Stadt.

Düsseldorf bietet Senioren vielfältige Möglichkeiten

Auch für Senioren gilt: Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat ihren Bürgern viel zu bieten. (Foto: pasja1000/pixabay)

Düsseldorf ist bekannt für Gastfreundlichkeit und rheinische Lebensfreude. Zahlreiche Angebote der Landeshauptstadt tragen dazu bei, dass auch Senioren diese Lebensfreude genießen können.

Mit zunehmendem Alter entwickeln sich die eigenen vier Wände immer mehr zum Lebensmittelpunkt – vor allem, weil nachlassende Beweglichkeit die Mobilität einschränkt. Das lässt sich zwar nicht ganz vermeiden – aber spürbar vermindern. Zum Beispiel, indem die Wohnsituation auf die altersbedingten Bedürfnisse abgestimmt ist. Das will gut überlegt und geplant sein. Es ist deshalb empfehlenswert, sich frühzeitig mit Optionen und Alternativen zu befassen.

Aktiv im Alter

Gerade für ältere Menschen, die alleine leben und nur noch wenige Bekannten oder Angehörige haben, sind soziale Kontakte und sinnstiftende Aktivitäten besonders wichtig. Düsseldorf bietet für Senioren viele Aktivitäten in den Bereichen Sport und Kultur, die Menschen zusammenbringen und zu körperlicher und geistiger Fitness beitragen.

Eine erste ausgezeichnete Anlaufstelle sind die „zentren plus“. Sie bieten nicht nur ganz pragmatische Unterstützung zum Beispiel beim Einkauf, sondern fördern auch den Aufbau von sozialen Kontakten speziell für ältere und auch für hilfe- und pflegebedürftige Menschen. Über die Landeshauptstadt verteilt und von ihr gefördert gibt es 32 dieser Einrichtungen. Sie werden getragen von etablierten und seriösen Wohlfahrtsverbänden wie der Arbeiterwohlfahrt (AWO), der Caritas, der Diakonie, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Arbeitersamariterbund (ASB) und der Seniorenstiftung Angermund.

Auch für Senioren, deren Mobilität stark eingeschränkt ist, gibt es Unterstützung. So sorgt zum Beispiel der Fahrdienst der Stadt dafür, dass niemand im wahrsten Sinne des Wortes auf der Strecke bleiben muss. Wenn wegen des Wetters Spaziergänge nicht – oder nur ungemütlich – möglich sind, bietet das Black Box-Kino im Filmmuseum Düsseldorf ein insbesondere für Senioren interessantes und günstiges Angebot: Einmal im Monat stehen deutsche Filmklassiker aus den 1930er und 1940er Jahren auf dem Programm – auf dass schöne Erinnerungen geweckt werden.

Kreativ und sportlich

Es ist nie zu spät, etwas Neues zu lernen. Auch hier bietet die Landeshauptstadt viele Möglichkeiten. Im Museum Kunstpalast zum Beispiel können sich kreative Senioren in speziellen Workshops einmal im Monat künstlerisch frei entfalten und neue Techniken mit Pinsel und Farbe erlernen. Die Kurse sind auch für Neulinge gedacht und Vorkenntnisse nicht erforderlich. Im Fokus steht vielmehr das gemeinsame Schaffen, bei Vortragsveranstaltungen die anschließende Diskussion. Hier wie dort lassen sich auch für ältere Herrschaften spielerisch Kontakte knüpfen.

Wer sich auch im Alter fit und beweglich halten möchte, findet in der Rheinmetropole zahlreiche Sportvereine, die Kurse speziell für Senioren anbieten. Das Programm des Stadtsportbundes Düsseldorf zum Beispiel bietet mit Aquafitness und Wassergymnastik eine ideale Mischung aus gesundheitlich und fitnessorientierten Freizeitangeboten für Senioren an.

Düsseldorf ist inklusiv

Die Webseite www.duesseldorf-barrierefrei.de gibt Aufschluss darüber, was man in Düsseldorf barrierefrei genießen kann. Dazu zählen Sehenswürdigkeiten, Serviceeinrichtungen sowie Informationen über barrierefreie Unterkünfte, den öffentlichen Nahverkehr und Veranstaltungen. Stadtrundgänge in deutscher Gebärdensprache sowie spezielle Führungen für Blinde, Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer gehören ebenfalls dazu. Eine gute Anlaufstelle sind auch die Tourist-Informationen am Düsseldorfer Hauptbahnhof und in der Altstadt. Sie sind stufenlos zugänglich und mit abgesenkten Theken ausgestattet.

Wohnen im Alter

Die Kinder sind aus dem Haus und mit der Zeit lassen die Kräfte nach. Stufen und Treppen entwickeln sich auch zuhause immer mehr zu Hürden. Höchste Zeit, sich eine neue, dem Alter gerechte Wohnform zu suchen. Sie soll körperlichen wie geistigen Einschränkungen Rechnung tragen, eine Kombination aus Wohnen und Service bieten und, falls notwendig, Betreuung und Pflege ermöglichen. Und das idealerweise in einer Umgebung, die viel Freiraum für Eigenständigkeit lässt und gleichzeitig Sicher- und Geborgenheit bietet.

Das ist in Düsseldorf möglich. Im Neubaugebiet Quellenbusch zum Beispiel sollen eines Tages 800 Menschen leben. Der Baufortschritt schreitet zügig voran. In der Bezirksvertretung 7 wurde vor kurzem der Bau von sechs viergeschossigen Mehrfamilienhäusern mit Wohnungen für Senioren sowie einer Tagespflegeeinrichtung an Torfbruch- und Cottbusser Straße auf den Weg gebracht. Gleichzeitig sollen an der Torfbruchstraße 30 Wohnungen für Azubis und das Pflegepersonal gebaut werden. Tagespflegeeinrichtung und ein Café sollen Treffpunkt werden und als Bindeglied zwischen der benachbarten Bebauung und dem Seniorenwohnen gelten.

Wenn Treppen zu Hürden werden

Ob die Mobilität durch Erkrankungen und/oder Unfälle nachlässt oder durch Verringerung der Muskelmasse: Es gibt zahlreiche Gründe, die einen Treppenlift im eigenen Zuhause zu einer wertvollen Hilfe werden lassen. Was viele davor abschreckt, sich diese Hilfe ins Haus zu holen, sind die damit verbundenen Kosten. Hier können Experten für Klarheit sorgen, sowohl was die Technik angeht als auch in Bezug auf die Kosten. Düsseldorfer Treppenlifte zum Beispiel bietet hier fachmännische Beratung an und ermittelt detaillierte Daten zu Planung, Einbau und Kosten.

Ein wichtiger Aspekt ist die Frage, inwieweit ein Treppenlift von der Steuer abgesetzt werden kann. Das ist möglich, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Eine Verbesserung des eigenen Komforts etwa erkennt das Finanzamt im Regelfall nicht an.

Anders sieht die Sache aus, wenn ein Arzt attestiert, dass die Anschaffung eines Treppenlifts als „allgemeiner Gebrauchsgegenstand des täglichen Lebens und der Heilung oder Linderung“ dient. Dann liegt eine medizinische Notwendigkeit vor. Und damit können die Kosten laut Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 9. April 2014 als außergewöhnliche Belastung bei der Steuer geltend gemacht werden. Dies gilt für einen neuen genauso wie für einen gebrauchten Treppenlift.

Die Steuerersparnis fällt individuell aus und ist abhängig vom jeweiligen Einkommen. Menschen mit Behinderung oder mit Pflegegrad 4 oder 5 können einen Treppenlift meist auch ohne medizinischen Beleg von der Steuer absetzen.

Düsseldorf: Auch für Senioren eine attraktive Stadt

Kultur, Fitness, Geselligkeit: Düsseldorf hat auch älteren Menschen viel zu bieten. Viele Angebote erreicht man über das Internetportal der Stadt. Weitere Möglichkeiten ergeben sich aus den Kontakten, die daraus entstehen. Entscheidend ist aber auch hier, dass man aktiv wird. Dann ist es wahrscheinlich, dass sich aus einem ersten Schritt weitere schöne Möglichkeiten ergeben.

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