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21.03.19

Sicher wohnen in Düsseldorf

So schützt man sich und sein Zuhause vor Einbruch und Betrug

(Foto: Manfred Richter/pixabay)

Die eigene Wohnung ist Rückzugsort. Und sie dient zum Erholen und Entspannen. Auch in Düsseldorf verbringen viele Menschen viel Zeit in ihren eigenen vier Wänden. Ein sicheres Zuhause wird vor allem in Großstädten immer wichtiger.

Schutzmaßnahmen in der Mietwohnung

In Nordrhein-Westfalen, aber auch in anderen Bundesländern versuchen immer häufiger Trickbetrüger unter einem Vorwand sich Zutritt zu Wohnungen und Eigenheimen zu verschaffen. Dabei wird meist an der Haustür nach einer Gefälligkeit, zum Beispiel nach einem Glas Wasser gefragt. Während das Opfer geschickt abgelenkt ist, wird die Wohnung unauffällig nach Wertgegenständen und Bargeld durchsucht. Oft fällt der Trickdiebstahl erst viel später auf. Eventuelle Verluste werden von den Versicherungen in den meisten Fällen nicht ersetzt.

Um sich vor unbefugtem Zugriff von außen zu schützen, sollte die Mietwohnung einbruchsicher gemacht werden. Im Rahmen der zulässigen Nutzung einer Wohnung sind Mieter berechtigt, ein Sicherheitsschloss in die Wohnungstür einzubauen. Gegenüber dem Vermieter besteht allerdings kein Anspruch auf spezielle Maßnahmen zum Schutz vor Wohnungs- und Hauseinbrüchen.

Zu den Schwachstellen, die gesichert werden sollten, zählen vor allem Fenster und Türen sowie Rollläden und Kellerluken. Gegen Trickdiebstahl helfen bereits ein Türspion, eine Sprechanlage oder die Sicherung der Wohnungstür mit einer Kette. Die Bedeutung eines Türwächters oder einer Türkette wird häufig unterschätzt, obwohl diese Hilfsmittel den Einbruchschutz erhöhen. Neben herkömmlichen Türspionen können auch moderne Türkameras zum Schutz vor Trickdieben und Einbrechern eingesetzt werden.

Bei Fragen zum Einbruchschutz ist der örtliche Schlüsseldienst der richtige Ansprechpartner. Ein Schlüsseldienst ist täglich 24 Stunden erreichbar und übernimmt neben der Beratung auch das Installieren sicherheitstechnischer Maßnahmen. Ein Türspion ermöglicht den Blick nach draußen, während die vor der Tür wartende Person nicht bemerkt, dass sie beobachtet wird.

Mehr Sicherheit im Eigenheim

Während ein Türspion früher aus einem bloßen Guckloch bestand, sind heute auch digitale Modelle im Einsatz, die einen umfassenden Blick ermöglichen. Im Verdachtsfall sollte die Wohnungstür nicht geöffnet werden. Bei Türspionen wird zwischen verschiedenen Modellen mit unterschiedlichen Erfassungswinkeln, Klappen und Oberflächen zum Schließen unterschieden. Der Spion verfügt über einen speziellen Schliff der Linse, sodass durch die Weitwinkeloptik nahezu die gesamte Fläche vor der Wohnungstür überschaubar ist.

In vielen Mietshäusern in Düsseldorf werden inzwischen auch elektrische Überwachungssysteme eingesetzt. Auf einem Bildschirm, der im Inneren des Gebäudes angebracht ist, werden Besucher vor der Haustür sichtbar. Darüber hinaus können Mieter ihre Wohnungstüren mit Schutzbeschlägen, Einsteckschlössern oder Türzusatzschlössern nachrüsten, um sich vor Einbruchsversuchen zu schützen. Wenn die Haustür mit einem Querriegelschloss gesichert wird, ist nach Einschätzung von Sicherheitsexperten keine weitere Nachrüstung erforderlich. Der Schließkasten sollte fest im Mauerwerk verankert werden, während der Schließzylinder durch eine Schutzrosette mit zusätzlicher Zylinderabdeckung geschützt wird. Ein Querriegelschloss wird circa 30 Zentimeter unterhalb des Hauptschlosses angebracht, da erfahrungsgemäß die meisten Einbruchsversuche in diesem Türbereich stattfinden.

Bei Abwesenheit sollten Türen und Fenster durch mechanische Schutzmaßnahmen gesichert werden. Experten empfehlen, auch bereits bei kurzzeitigem Verlassen der Wohnung Wohnungstür und Fenster fest zu verschließen. Da bei den meisten Einbruchsversuchen gekippte Fenster als Einstiegsmöglichkeiten in die Wohnräume genutzt werden, sollten Fenster mithilfe abschließbarer Fenstergriffe, Pilzkopfzapfen oder Aufschraubsicherungen gesichert werden.

Terrassentüren können mit Fallensperren, Bändersicherungen über Hintergreifhaken und Zylinderschlössern nachgerüstet werden, um potenziellen Einbrechern den Zugang zu erschweren. Bei Fenstern haben sich Aufschraubsicherungen, die auf der Fenstergriffseite des Rahmens und auf der Scharnierseite befestigt werden, als eine sinnvolle Maßnahme herausgestellt. Da Aufschraubsicherungen sichtbar sind, wird eine abschreckende Wirkung auf Einbrecher erzielt. Optisch sind diese Sicherungen jedoch nicht jedermanns Sache.

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