Stadtmuseum Düsseldorf (Duesseldorf-Magazin.info)

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Stadtmuseum: Eine Reise von der Ur- bis in die Jetzt-Zeit

Vor der Urzeit bis heute: Die Entwicklung Düsseldorfs ist im Stadtmuseum nachgezeichnet.

Stadtmuseum Düsseldorf
Berger Allee 2
40213 Düsseldorf-Carlstadt

Telefon: (0211)8996170
Internet: www.duesseldorf.de/stadtmuseum

Öffnungszeiten: Dienstags bis sonntags 11 bis 18 Uhr, montags geschlossen
Eintrittspreis: 4 Euro, ermäßigt 2 Euro, Kinder frei

Eine Schenkung von Ölgemälden aus dem Nachlass des Freiherrn von Stutterheim hat 1873 den Anstoß zur Museumsgründung gegeben. Damals hieß das Haus noch "Historisches Museum", war an der Akademiestraße im Palais Hontheim beheimatet und ist somit Düsseldorfs ältestes Museum.

"Stadtmuseum" prangte ab 1933 über der Eingangstür am Standort Friedrichplatz, dem heutigen Grabbeplatz. Zwischendurch folgte dann noch einmal eine Umbenennung in "Stadtgeschichtliches Museum", bis man sich 1980 endgültig für "Stadtmuseum" entschied. Mittlerweile präsentiert sich die Sammlung im renovierten und neu gestalteten Palais Spee an der Berger Allee, ganz in der Nähe des Vodafone-Hochhauses.

Im Stadtmuseum wird von der Ur- und Frühgeschichte bis zur Ist-Zeit die Entwicklung Düsseldorfs dargestellt. Die Zeitreise beginnt im Erdgeschoss. Eine Amphore, in die im 1. Jahrhundert nach Christus vermutlich Früchte eingelegt wurden, Gürtelschnallen, Töpfe, Krüge und weitere Alltags-Gegenstände sind dort ausgestellt.

In der Epoche 900 bis 1609 wird die Entwicklung Düsseldorfs vom Dorf zur Residenz nachgezeichnet. Zu sehen sind unter anderem Modelle vom Düsseldorfer Schloss, Krüge, Siegel und Münzen. In weiteren Räumen werden die Humanismus-Reform und die Rolle Düsseldorfs als Europäische Stadt durch internationale Hochzeiten im Herzoghaus beleuchtet.

Frömmigkeit und Verteidigung, das europäische Netzwerk, Johann Wilhelm von Pfalz Neuburg, das Spee'sche Palais und die Auswirkungen der Regentschaft von Carl Theodor sind Themen der Epoche 1609 bis 1794 im Stadtmuseum.

Im Obergeschoss wird die Zeit ab 1795 beleuchtet.

Im Obergeschoss kann man in die Zeit von 1792 bis in die Gegenwart eintauchen. Die bürgerliche Revolution 1848, die Leistungen von Gartenarchitekt Maximilian Friedrich Weyhe und Stadtplaner Adolph von Vagedes (Stichwort "Gartenstadt"), Industrialisierung und "Großstadt" sind hier einige der Themen.

Der Aufschwung der wirtschaftlichen Verhältnisse und die wachsende Bevölkerung erforderten einen neuen Gesamtbebauungsplan für das 1909 durch Eingemeindungen entstandene größere Stadtgebiet mit einer projektierten Einwohnerzahl von einer Million Menschen. Planungen aus dieser Zeit sind in den Räumen der Epoche "1904 bis 1945" ebenso zu sehen, wie Werke von Julo Levin und Johanna Ey.

1946 bis heute - so lautet die letzte Station auf der Reise durch Düsseldorfs Geschichte. Joseph Beuys und seine Kunst nehmen her einen ebenso großen Raum ein wie der Aufbau nach der "Stunde Null".

Dort ist es – und so kommt man hin

Zur besseren Orientierung gibt es auf Duesseldorf-Magazin.info auch einen interaktiven Kartenausschnitt, auf dem das Stadtmuseum Düsseldorf eingezeichnet ist. 

... Kartenausschnitt Stadtmuseum

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