Hausbrauerei zum Schlüssel

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Hausbrauerei Schlüssel Der Schlüssel zur Alt(-bier)-Stadt

Hausbrauerei Zum Schlüssel
Bolkerstraße 41-47
40213 Düsseldorf-Altstadt

Telefon: (0211)828955-0
Internet: www.hausbrauerei-zum-schluessel.de

Öffnungszeiten:
sonntags bis donnerstags 10 bis 0 Uhr, freitags und samstags sowie vor Feiertagen 10 bis 1 Uhr

Direkt an der Bolkerstraße gelegen, kehren in der Hausbrauerei Zum Schlüssel sowohl (Altstadt-)Touristen ein, die auf der Suche nach flüssiger Nahrung mehr oder weniger zufällig am Schlüssel vorbeikommen, als auch die Düsseldorfer, die das Schlüssel-Alt einem Füchschen, Uerige oder Schumacher vorziehen.

Kleine Geschichte:
Ursprünglich bestand der Gebäudekomplex, in dem sich heute die Hausbrauerei Zum Schlüssel befindet, aus sechs Einzelhäusern. Das älteste von ihnen, das heute die Hausnummer 45 trägt, wurde bereits vor mehr als 350 Jahren unter der Bezeichnung "Zu den drei Königen" urkundlich erwähnt. 1850 wurde eine Brauerei und Bäckerei in den Gebäuden errichtet, denn den Bäckern war es damals als einziger Berufssparte vorbehalten, mit Hefe zu arbeiten und ein "flüssiges Brot" anzubieten. Hinweise auf einen "Schlüssel" an der Bolkerstraße reichen sogar bis auf das Jahr 1632 zurück. Der Name geht, der Überlieferung nach, auf den mittelalterlichen Brauch zurück, dass der Schlüssel für das Stadttor in einer benachbarten Gaststätte aufbewahrt wurde. 1913 wurde dann, dieser Tradition folgend, die Gaststätte "Zum Schlüssel" eröffnet, die 1936 durch den Neusser Braumeister Karl Gatzweiler und seine Frau Maria übernommen wurde. Die Räumlichkeiten und die Brauerei-Technik wurden mit großem finanziellen und zeitlichen Aufwand renoviert und am Sankt-Martins-Tag 1938 wiedereröffnet. Seither ist die Hausbrauerei im Besitz der Familie Gatzweiler geblieben. Heutzutage führt Diplom-Kaufmann Karl-Heinz Gatzweiler die Geschäfte. Er ließ die Räumlichkeiten 1989/1990 mit Liebe zum Detail nach überlieferten Vorlagen umgestalten.

Alt-Genuss unter freiem Himmel und in der Gaststube.

Die Räumlichkeiten:
Herzstück ist die rustikal-gemütlich eingerichtete Gaststube, in der viele Bilder an die Geschichte des Hauses erinnern und von wo aus man einen Blick ins Sudhaus werfen kann. Außerdem gibt es vier verschiedene Gesellschaftsräume: 150 Personen haben Platz im Sudhaussaal, der sich durch die große gläserne Kuppel, große Gemälde und die Mischung aus dunklen Hölzern mit hellen Farbtönen auszeichnet. Das Bankett bietet in drei recht schlicht gehaltenen und miteinander verbundenen Räumen rund 60 Gästen Raum. Für kleinere Feiern mit bis zu 35 Personen eignet sich das Schlüsselstübchen, das durch zahlreiche Spiegel und die erhaltenen historischen Dachbalken viel Charme versprüht, allerdings nicht so sehr an ein rustikales Brauhaus erinnert. 40 Personen passen in die Hopfenstube. An schönen Tagen kann man entweder direkt auf der Bolkerstraße sitzen und stehen - oder etwas abseits des Trubels vor der gegenüber liegenden Neanderkirche.

Die Karte:
Auf "de Speisekaat" haben neben den deftigen Klassikern mittlerweile auch einige leichtere Speisen Einzug gehalten. So gibt es neben "Himmel und Erde"  (8,90 Euro), Sauren Nieren mit Kartoffelpüree (10,50 Euro) oder Eisbein auf Weinsauerkraut (13,80 Euro) auch Salatteller. Spezialitäten des Hauses sind aber weiterhin die "Schlüssel-Krüstchen" - Schweineschnitzel mit Bratkartoffeln, Spiegelei und Salat für 11,90 Euro - oder der Rheinische Sauerbraten in Rosinensauce und Mandelsplittern, mit Kartoffelkloß, Apfelrotkohl und Apfelmus für 14,50 Euro. Sehr beliebt auch die täglich wechselnden Eintöpfe. Mittwochs beispielsweise gibt es Grüne Bohnen, donnerstags Linsen und am Freitag Fischsuppef. Auch an de kleenen Besucher wurde gedacht: Es gibt Pommes, Würstchen und Schnitzel mit Bratkartoffeln. Für den kleinen Hunger eignen sich die Bierhappen. Zum guten Schluss kann man zwischen Kille-Vanille (Vanilleeis mit Killepitschsauce, 5,20 Euro), Apfelstrudel oder - sehr leckerer - hausgemachter Roter Grütze wählen. Das Glas Alt kostet im Schlüssel 1,90 Euro, die Cola im 0,2-Liter-Glas schlägt mit  zwei Euro zu Buche. Und es gibt sogar einige offene Weine.

Besonderheiten:
Am letzten Mittwoch im März und am letzten Mittwoch im Oktober wird "Stike-Alt" ausgeschänkt, das seinen Ursprung bei den Mönchen hat, die in der Fastenzeit versuchten, die fehlende feste Nahrung durch ein stärkeres und nahrhafteres Bier zu ersetzen. Da es den Mönchen aber nicht erlaubt war, ein solches Bier zu brauen, taten sie dies heimlich, also "stikum".  Es ist als Starkbier eingebraut (13,5 Prozent Stammwürze, 6 Prozent Vol. Alkohol) und kräftig gehopft. Die Vergärung erfolgt bei hohen Temperaturen und die kalte Lagerung dauert mindestens zwei Wochen.

Info (Anfahrt / Anreise)

Dort ist es – und so kommt man hin

Zur besseren Orientierung gibt es auf Duesseldorf-Magazin.info einen interaktiven Kartenausschnitt, auf dem "der Schlüssel" eingezeichnet ist. 

...Kartenausschnitt Altstadt / Zum Schlüssel

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